Aktuelles

Die Wind- und Solarbranche ist ein sich schnell entwickelnder Industriezweig mit kurzen Innovationszyklen. Seit über 20 Jahren ist Das Grüne Emissionshaus Teil dieses Markts mit Dienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette. Hier finden Sie Neuigkeiten zu unserem Unternehmen und Dienstleistungsangebot sowie Termine und News zu interessanten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

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26. Januar 2023
Renaissance der Atomkraft für den Klimaschutz?

Immer wieder werden Forderungen laut, der Atomkraft doch ein Comeback zu ermöglichen, um der Klimakrise begegnen zu können. Zuletzt in einem Artikel des Online-Wirtschaftsmagazins MAKROSKOP von Thomas Fazi. Der Geschäftsführer des Grünen Emissionshauses, Heinrich Röder, hat dort jetzt eine ausführliche Gegenposition veröffentlicht.

Darin macht er deutlich, dass die Atomkraft unabhängig von allen technischen und sicherheitsrelevanten Fragenstellungen allein aus zeitlichen Gründen keine Lösung für die Klimakrise sein kann: „Der Ausbau der Erneuerbaren geschieht nicht im notwendigen Tempo in Deutschland und anderswo in der Welt, um den Klimawandel abzuwenden. Die Atomkraft kommt aber totsicher zu spät.“

Zudem nimmt er sich der oft erzählten Mär von der atomaren Versorgungssicherheit an. Hier zeigt ein Blick nach Frankreich, dass es damit nicht sehr weit her ist: Im Sommer 2022 war wochenlang mehr als die Hälfte der 56 französischen Atomreaktoren außer Betrieb gewesen – Frankreich musste Solarstrom aus Deutschland importieren. Auch aktuell sind nur zwei Drittel der Atomkraftwerke in Frankreich verfügbar. Erst waren die niedrigen Pegelstände in vielen Flüssen schuld, weil den Reaktoren dadurch das Kühlwasser fehlte. Dann löste sich ein pandemiebedingter Wartungsstau.

Röders Fazit: „In den 1950er und 1960er Jahren waren sich alle einig, dass die Atomenergie das Energieproblem der Menschheit löst. Meines Erachtens ist der bessere Traum, eine Welt mit rein erneuerbaren Energiequellen aufzubauen. Wenn dieser Weg konsequent gegangen wird, werden wir uns vor Innovationen nicht retten können.“

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20. Dezember 2022
Geruhsame Weihnachten und einen guten Rutsch!

Natürlich gibt es auch in der Weihnachtsgeschichte einige Absurditäten, Fragwürdigkeiten und logische Brüche. Das fängt mit dem Datum von Jesus Geburt an und hört mit der Inklusion des eigentlich heidnischen Weihnachtsbaums in die christliche Tradition auf. Insofern müsste der Weihnachtsmann eigentlich einiges gewohnt sein. Nun ja, sein Hauptarbeitsgebiet ist eben nicht die Windparkprojektierung. Ansonsten würde er sich vermutlich nicht wundern, warum man ihn wegen einer Rentier-Sichtung am Windparkbau hindern will, für die er mit seinem himmlischen Schlitten selbst gesorgt hat.

Wir werden trotz dieser und anderer Hürden weiter am Ausbau der Windenergienutzung arbeiten. Zusammen mit vielen Partnern haben wir in über 25 Jahren schon einiges geschafft und dazu beigetragen, dass inzwischen rund die Hälfte des in Deutschland erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen stammt. Wir würden uns freuen, wenn wir dieses gemeinsame Engagement auch im kommenden Jahr fortschreiben könnten. Bis dahin wünschen wir Ihnen einige geruhsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!
Unsere diesjährige Weihnachtsspende geht übrigens an den Förderverein der Clara-Grunewald-Grundschule in Freiburg, der damit im kommenden Jahr die Kompetenz benachteiligter Kinder beim Fahrradfahren stärken will.

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19. Oktober 2022
Repowering Windpark Borsum auf der Zielgeraden

Der Windpark Borsum hat bei der Ausschreibung der Bundesnetzagentur zum 1. September 2022 den Zuschlag erhalten und damit einer der letzten Hürden zum Repowering genommen. Die Veröffentlichung der Zuschlagsliste erfolgte am 12. Oktober. Der Windpark Borsum befindet sich auf der Gemarkung der Gemeinde Rhede im nordwestlichen Emsland und besteht aus 13 Anlagen des Typs E-66 mit je 1,8 MW Leistung. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2000.

Der neue Windpark wird aus acht Anlagen des Typs E-160 mit je 5,56 MW Nennleistung und einer Anlage des Typs E-147 mit 5,0 MW Nennleistung bestehen. Die Stromproduktion der neuen Anlagen wird laut Prognose etwa das 3-fache des aktuellen Windparks betragen. Begonnen wird das Repowering voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres mit dem Abbau der Altanlagen und dem Bau der Infrastruktur. Die Inbetriebnahme wird 2024 sein.

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15. August 2022
Start für Repowering des Windparks Willenscharen-Brokstedt

Vor kurzem hat das Repowering des Windparks Willenscharen-Brokstedt im schleswig-holsteinischen Landkreis Steinburg begonnen. Ein Großteil der Wege und Kranstellplätze ist bereits erstellt. Dabei kommt das recycelte Fundamentmaterial aus dem Rückbau der Altanlagen zum Einsatz. In den kommenden Tagen sollen die Vorbereitungen für den Fundbau begonnen werden. Der neue Windpark wird acht Anlagen des Typs E-126 mit einer Gesamthöhe von 180 m und zwei Anlagen des Typs E-126 mit einer Gesamthöhe von 150 m umfassen. Die acht Altanlagen, die zuvor in diesem Windfeld standen und im Besitz des Windenergiefonds Willenscharen-Brokstedt waren, wurden bereits Ende 2021 stillgelegt und im Laufe des jahres 2021 abgebaut.

Zum Ende des Jahres sollen alle Standorte für den Anlagenbau vorbereitet sein. Die Anlieferung der ersten Anlagenkomponenten ist für Anfang 2023 vorgesehen. Der Probebetrieb der ers-ten Anlage soll Ende März 2023 erfolgen. Für Anfang Juli 2023 ist der Abschluss des Probebetriebs geplant. Nach Abnahme des Windparks durch das technische Management des Grünen Emissionshauses sollen die Anlagen dann in den Regelbetrieb gehen.

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7. März 2022
Windkraftnutzung kein Problem für Rotmilan

Zwischenergebnisse des EU-Forschungsprojekts Eurokite zeigen, dass Windräder keine Gefahr für Rotmilane sind. An einem Windrad zu sterben, sei für den Greifvogel „ein äußerst seltenes Ereignis, wirklich extrem selten“, sagte der für die Studie verantwortliche Forscher Rainer Raab dem ZDF-Magazin „Frontal“.

Bereits seit zwei Jahren sammeln die Forscher um Raab Daten über den Rotmilan. Dafür werden die Vögel mit GPS-Sendern ausgestattet und im Todesfall auf die Todesursache untersucht. Rund 700 tote Rotmilane haben die Forscher bislang aufgespürt und untersuchen lassen. „Die häufigste menschengemachte Todesursache ist Gift“, sagte Raab. Etwa wenn Rotmilane tote Ratten oder Mäuse fressen, die an Giftködern gestorben sind. Zweithäufigste Todesursache sei der Straßenverkehr. Weitere Gründe seien der Abschuss der Vögel und Stromschläge durch Stromleitungen und – überraschenderweise  – auch durch Züge. Noch selteer als durch Züge würden Rotmilane durch Windräder sterben, sagte Raab dem ZDF. Diese Todesursache rangiere „unter ferner liefen“, so der Wissenschaftler.

Damit ist eine lange auch von Naturschutzverbänden immer wieder erhobene Behauptung, die Windenergienutzung schade dem Romilan, eindeutug wiederlegt worden.

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