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Die Wind- und Solarbranche ist ein sich schnell entwickelnder Industriezweig mit kurzen Innovationszyklen. Seit über 20 Jahren ist Das Grüne Emissionshaus Teil dieses Markts mit Dienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette. Hier finden Sie Neuigkeiten zu unserem Unternehmen und Dienstleistungsangebot sowie Termine und News zu interessanten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

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10. Oktober 2018
Bräunlingen stimmt für die Nutzung der Windenergie

Votum für den Ausbau der Windenergie: Bei einem Bürgerentscheid am vergangenen Sonntag haben sich die Bräunlinger Bürger mehrheitlich für die Verpachtung der städtischen Fläche zum Bau eines Windparks entschieden. Damit kann das Windparkkonsortium, bestehend aus den Unternehmen DGE Wind, Badenova-Wärmeplus und ENERCON, nun den Pachtvertrag mit der Stadt Bräunlingen abschließen. Ziel ist es, sieben Windenergieanlagen mit insgesamt 24,5 MW Leistung auf einem Höhenrücken zwischen Waldhausen, Döggingen und Bräunlingen zu bauen. Nach einer ersten Abschätzung wird die Stromproduktion des Windparks Bräunlingen dem Verbrauch von etwa 15.000 Haushalten entsprechen. Die Projektentwicklung liegt in den Händen von DGE Wind, einem Unternehmen der DGE-Gruppe

57, 5 Prozent der Abstimmungsberechtigten waren am Sonntag, den 7. Oktober zur Wahl gegangen, 55,4 Prozent hatten sich für die Nutzung der Windenergie in Bräunlingen ausgesprochen. Damit unterstützen die Bürger die Umsetzung der Energiewende in ihrer Heimat und bestätigen einen Gemeinderatsbeschluss vom 12. April 2018. Bei diesem hatten 16 der 21 Gemeinderäte für die Verpachtung der städtischen Flächen gestimmt. Dem Entscheid waren zahlreiche Veranstaltungen der Stadt und des Windparkkonsortiums vorausgegangen, bei denen sich die Bürger umfassend über die Windpark-Pläne informieren konnten.

„Wir sind sehr froh, dass knapp 60 Prozent der Bräunlinger ihr Stimmrecht genutzt haben und die Mehrheit davon für die Windenergienutzung votiert hat“, sagt Bernhard Wieland, Geschäftsführer von DGE Wind in Freiburg. Er sieht das auch als Vertrauensvorschuss für die drei beteiligten Unternehmen, den es in kommenden Jahren einzulösen gilt. Klaus Preiser, Geschäftsführer von Badenova-Wärmeplus, pflichtet bei: „Wie schon vor dem Bürgerentscheid, wollen wir auch in Zukunft den Dialog mit den Menschen vor Ort suchen und die weiteren Schritte aktiv mit der Kommune abstimmen.“ Dazu gehöre zum Beispiel, dass interessierten Bürgern die Möglichkeit eingeräumt werden soll, sich an einer der Anlagen zu beteiligen. Für Klaus Preiser ist es darüber hinaus selbstverständlich, dass man durch den Bau des Windparks der Stadt in besonderer Weise verbunden sei. „Daraus erwächst eine langfristige Verantwortung, der wir gerecht werden wollen. “

Die Vertreter aller drei Unternehmen heben positiv hervor, dass die Auseinandersetzung vor dem Bürgerentscheid immer sachlich geblieben sei. „Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken, insbesondere auch bei denen, die sich gegen das Projekt engagiert haben“, so Frank Holfert von ENERCON. Dieser konstruktive Umgang miteinander sei auch ein Ergebnis des von Stadtverwaltung und Bürgermeister Micha Bächle professionell moderierten Diskussionsprozesses sowie der Unterstützung durch das Forum Energiedialog Baden-Württemberg und des Vereins Mehr Demokratie.

Nach dem Votum der Bürger für die Verpachtung wird das Windparkkonsortium nun mit der Stadt den Pachtvertrag für die Windenergieanlagen abschließen. Hier werden unter anderem die Vorgaben konkretisiert, die der Gemeinderat mit seinem Beschluss am 12. April an seine Zustimmung gebunden hat. „Zudem steht die Auswertung der Ende September abgeschlossenen Windmessungen an“, sagt Projektmanager Marco Greci von DGE Wind. Frühestens Ende des Jahres könne dann die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG) beantragt werden. „Der Bau des Windparks würde dann, wenn alles optimal läuft, 2020 beginnen“, so Marco Greci weiter.

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9. Oktober 2018
Betriebsführung für Windpark in der Ortenau

Seit Ende September 2018 verantwortet Das Grüne Emissionshaus die Betriebsführung des Windparks Kambacher Eck. Damit betreut das Unternehmen 13 Windparks und vier große Solarparks in Deutschland sowie zwei Windparks in Frankreich. Die Gesamtleistung der betreuten Energieparks liegt bei rund 300 MW.

Der Windpark Kambacher Eck liegt im mittleren Schwarzwald auf einer Höhenlage von 520 bis 570 Metern auf den Gemarkungen der Gemeinden Schuttertal, Steinach und Biberach. Er besteht aus vier Windenergieanlagen des Typs Enercon E-115 mit einer Nabenhöhe von 149 Metern und wurde von badenova zusammen mit Ökostrom Consulting Freiburg projektiert. Umgesetzt wurde das Projekt von der badenova-Tochter badenovaWÄRMEPLUS. Inbetriebnahme des Windparks war im Oktober 2016.

Durch eine umfassende Einbeziehung der Gemeinden, der Anrainer und der beteiligten Interessengruppen konnte eine gute Akzeptanz für das Bauvorhaben selbst in dieser landschaftlich und touristisch exponierten Lage erzielt werden. Für den Bau der Windenergieanlagen hat badenova ein Nachhaltigkeitskonzept aufgestellt. Es definiert Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen für Flora und Fauna, die deutlich über die gesetzlichen Auflagen hinausgehen. Hierbei hat sich badenova beispielsweise zu einer besonders naturschonenden Baustellenlogistik verpflichtet.

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14. September 2018
Neuer Mitarbeiter/in für die Projektabteilung gesucht

Zum 1. Januar 2019 suchen wir eine neue Mitarbeiterin / einen neuen Mitarbeiter im Bereich Projektierung von Windparks. Unsere aktuell vierköpfige Projektabteilung kümmert sich sowohl um die Entwicklung von neuen Windparkprojekten, als auch um das Repowering der von uns verwaltenen 15 Windparks. Die Tätigkeit unserer Mitarbeiter umfasst dabei den gesamten Zyklus der Projektierung: Von der Akquise der Pachtflächen bis hin zum Genehmigungsverfahren und der Realisierung der Anlagen.

Im Rahmen der aktuellen Stellenausschreibung suchen wir eine kommunikative und lösungsorientierte Persönlichkeit mit akademischem Abschluss, die Planungs- und Projekterfahrung mitbringt, Kenntnisse in der Anwendung von GIS-Programmen hat und sich ebenso wie wir für die Nutzung von Wind und Sonne begeistern kann. Weitere Informationen zum Stellenangebot finden Sie hier.

 

 

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2. Mai 2018
Gemeinderat Bräunlingen sagt Ja zur Verpachtung von Flächen für Windparkbau

Die DGE Wind GmbH, ein Unternehmen der DGE-Gruppe, ist einem neuen Windpark in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg einen Schritt näher gekommen: Mitte April hat sich der Gemeinderat der Stadt Bräunlingen mit großer Mehrheit dafür entschieden, die gemeindeeigenflächen Flächen an die Firma DGE Wind Baar eins zum Bau eines Windparks zu verpachten. DGE Wind Baar eins ist ein Konsortium aus den Unternehmen DGE Wind, badenovaWÄRMEPLUS und dem Windkraftanlagenhersteller Enercon. Weitere für den Windpark vorgesehene Flächen gehören dem Fürst zu Fürstenberg und sind ebenfalls an das Konsortium verpachtet.

Der Windpark Bräunlingen  soll sieben Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24,5 Megawatt umfassen. Alle Standorte befinden sich im Waldgebiet. Gutachten zum Vorkommen und zur Verbreitung von Vögeln und Fledermäusen sind bereits erstellt, aktuell werden noch Windmessungen durchgeführt. Frühestens Ende 2018 soll die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG) beantragt werden.

In der Diskussion um diesen und auch andere Windparks, die die DGE-Gruppe im Süden Deutschlands plant, wird immer wieder in Zweifel gezogen, ob die Windenergienutzung im Süden überhaupt sinnvoll ist. Die Antwort lautet eindeutig ja! Denn eine Studie der Stiftung 100 Prozent Erneuerbar zeigt, dass es nicht von Vorteil ist, Windenergieanlagen nur konzentriert an den besten Standorten zu bauen. Vielmehr ist eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Erzeugungskapazitäten deutlich vorteilhafter – zum einen, weil damit die Produktion verstetigt wird und somit weniger andere Stromerzeuger einspringen müssen. Zum anderen weil damit eine zeitweise Strom-Überproduktion und damit einhergehend Abschaltungen von Windparks vermieden werden. Insbesondere Baden-Württemberg sollte deshalb in den kommenden Jahren eine Schippe drauf legen: 2017 wurde hier gerade einmal zwei neue Windenergieanlagen genehmigt!

 

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29. März 2018
Repowering mit Verkauf von Altanlagen abgeschlossen

In diesen Tagen sind die letzten Überreste der zehn Altanlagen des Typs Enercon E-66 im Windpark Ahlerstedt im nördlichen Niedersachsen entfernt worden. Damit konnte das erste Repoweringprojekt des Grünen Emissionshauses erfolgreich abgeschlossen werden. Die im Jahr 2000 in Betrieb genommenen Enercon-Anlagen mit je 1,8 MW Leistung wurden vergangenes Jahr durch sechs neue Anlagen des Typs Enercon E-115 auf 149 Meter Nabenhöhe mit je 3 MW Leistung ersetzt. Diese sind seit Septmber 2017 in Betrieb und haben bislang deutlich mehr Strom produziert als prognostiziert. In der Zwischenzeit wurden die Altanlagen sukkzessive zurückgebaut und über einen Makler verkauft. Durch den Verkauf konnte für die Fondsgesellschaft noch ein zusätzlicher, nicht eingeplanter Ertrag erzielt werden. Vier der Anlagen werden sich zukünftig in Weißrussland drehen, fünf in Litauen und eine in Großbritannien. Inzwischen sind auch die Fundamente entfernt; die mehrere Meter großen Erdlöcher werden nun wieder mit Mutterboden verfüllt. Spätestens nach Ende der nächsten Vegetationsperiode werden die früheren Anlagenstandorte kaum mehr von der Umgebung zu unterscheiden sein. Gerne unterstützen wir auch Sie bei Ihrem Repoweringprojekt! Hier finden Sie weitere Informationen.