Aktuelles

Die Wind- und Solarbranche ist ein sich schnell entwickelnder Industriezweig mit kurzen Innovationszyklen. Seit über 20 Jahren ist Das Grüne Emissionshaus Teil dieses Markts mit Dienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette. Hier finden Sie Neuigkeiten zu unserem Unternehmen und Dienstleistungsangebot sowie Termine und News zu interessanten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

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15. Oktober 2020
Verstärkung im Windparkmanagement

Seit kurzem hat die Betriebsführung mit Oliver Neumaier einen neuen Kollegen mit reichhaltiger Erfahrung im Bereich Windenergie: Der gelernte Mechatroniker und staatlich geprüfte Techniker war bis zu seinem Wechsel zum Grünen Emissionshaus fünf Jahre für die WEA Service Süd GmbH als Servicetechniker tätig und hat in dieser Zeit viele Enercon-Anlagen gewartet und instand gesetzt. Zuvor war er über vier Jahre beim Fraunhofer-Institut für angewandte Festkörperphysik für die Ansteuerelektronik der Laser-Systeme zuständig. Aber das Windparkmanagement profitiert nicht nur vom vielseitigen technischen Know-how des neuen Kollegen. Auch seine Höhentauglichkeit ist dem Team von großem Nutzen – müssen doch alle vom Grünen Emissionshaus betreuten Anlagen mindestens einmal im Jahr begangenen werden. Wie der neue Kollege im Rahmen der diesjährigen Begehungen leidvoll erfahren musste, sind darunter nicht nur Anlagen mit Aufzug. In der Nähe von Cuxhaven betreut Das Grüne Emissionshaus zum Beispiel einen Windpark mit 70 Anlagen des Typs Enercon E 40, deren Gondel nur über eine außen liegende Leiter zugänglich ist. Immerhin: Die Nabenhöhe der rund 20 Jahre alten Rotoren ist aufgrund des nahen Fliegerhorsts Nordholz nur 32 Meter.

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4. September 2020
Drei Viertel des Stroms stammte Ende August aus Wind und Sonne

In der Mittagszeit des 26. August wurden über 76 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms aus Wind und Sonne gewonnen. Dies zeigen die auf dem Portal Energy-Charts.de veröffentlichten Daten zur Stromerzeugung in Deutschland. Das ist in diesem Jahr der bislang höchste Wert für den Anteil von Wind- und Solarstrom. Die Windenergieanlagen an Land und auf See zeichneten dabei für 50 Prozent der Gesamterzeugung verantwortlich, ca. 25 Prozent der Produktion zu diesem Zeitpunkt stammten aus PV-Kraftwerken. Weitere zehn Prozent wurden von Biomasse- und Wasserkraftanlagen beigesteuert. Der Anteil der Kernenergie lag bei rund sieben Prozent, der der Braunkohle bei 4,4 Prozent. Nur noch 1,8 Prozen des Stroms stammte aus der Steinkohle.

Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen an der Stromproduktion in Deutschland stieg in den lezten zwei Jahrzehnten kontinuierlich. Während er 2002 noch bei 8,6 Prozent lag, stammten im vergangenen Jahr schon 46,1 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien. In diesem Jahr liegt der Wert laut Energy-Charts.de bislang  bei durchschnittlich 53,6 Prozent.

Die vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE betriebene Webseite bietet seit 2010 umfangreiche, tagesgenaue Informationen zur Kraftwerksleistung und Produktion sowie zu Emissionen und Preisen im Stromsektor.

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3. Juli 2020
Windpark Bräunlingen wird aus drei Anlagen bestehen

Der Genehmigungsantrag für den Windpark Bräunlingen soll drei Windenergieanlagen umfassen. Darauf haben sich die drei Gesellschafter der Planungsgesellschaft „DGE Wind Baar eins“ (DGE Wind, Badenova Wärmeplus und Enercon)  jetzt verständigt. Die endgültige Anordnung der Anlagen zueinander haben Vertreter der Planungsgesellschaft Ende vergangener Woche dem Gemeinderat in Bräunlingen vorgestellt. Gebaut werden sollen Anlagen des Typs Enercon E-160 mit einer Turmhöhe von 140 Metern und einem Rotordurchmesser von 160 Metern. Die Gesamthöhe beträgt damit 220 Meter und liegt somit unterhalb der von der Gemeinde vorgegebenen Maximalhöhe von 230 Metern. Die prognostizierte Stromproduktion des Windparks in einem durchschnittlichen Windjahr entspricht dem Strombedarf von ca. 8.000 Haushalten. Durch die Reduzierung der Anlagenzahl gegenüber der früheren Windparkplanung konnten alle Abstände zur Wohnbebauung vergrößert werden. Auch zu allen Höfen um den Windpark wird ein Abstand von über 1.000 Metern bestehen.

„Dieses Parklayout mit diesem Anlagentyp ist unter den gegebenen Bedingungen die wirtschaftlichste aller Varianten“, erklärt Projektmanager Marco Greci von DGE Wind, einer Gesellschaft der DGE-Gruppe. Durch die verhältnismäßig großen Abstände der Anlagen untereinander konnte man den sogenannten Parkwirkungsgrad auf 95 Prozent steigern. „Damit produzieren die Anlagen fast so viel Strom wie wenn sie alleine stünden und es keine Abschattungsverluste durch die Nachbaranlage gäbe“, so Greci weiter. Weiterer positiver Nebeneffekt der aktuellen Planung: Es müssen im Gegensatz zur Windparkplanung mit sieben Anlagen keine neuen Wege im Wald angelegt werden.

Die Entscheidung für drei Anlagen wurde auch durch eine Weiterentwicklung bei der Anlagentechnik ermöglicht. Denn seit neuestem bietet die Herstellerfirma Enercon die Anlage des Typs E-160 auch mit einem 5,5-Megawatt-Generator an. „Der 160-Meter-Rotor in Kombination mit dem neuen, leistungsstarken Generator erlaubt eine sehr effiziente Nutzung der Windenergie“, erläutert der bei Enercon zuständige Projektmanager Frank Holfert. Auch der dritte Gesellschafter des Planungskonsortiums, die badenova WärmePlus, ist von der jetzigen Windparkplanung überzeugt. „Damit halten wir die Vereinbarungen mit der Stadt Bräunlingen vollumfänglich ein. Uns ist es wichtig, dass wir weiterhin partnerschaftlich und vertrauensvoll mit der Stadt zusammenarbeiten und wie bisher transparent über unser Tun informieren“, betont Klaus Preiser, Geschäftsführer von badenova WärmePlus. „Auch die von der Gemeinde gewünschte Bürgerbeteiligung begrüßen wir sehr und werden zu geeigneter Zeit Modelle hierfür vorlegen“, so Preiser weiter.

Bevor der Genehmigungsantrag fertiggestellt wird, müssen nun unter anderem noch naturfachkundliche Gutachten abgeschlossen sowie weitere technische Gutachten eingeholt werden. Zudem wird es noch Abstimmungstermine mit Fachleuten des Landesamtes für Denkmalpflege geben, da im Windparkgebiet einige historische Grabhügel vermutet werden. Bis der Bauantrag schließlich eingereicht werden kann, wird es voraussichtlich mindestens Ende 2020 werden. Mit dem Baubeginn wäre dann frühestens im Laufe des Jahres 2022 zu rechnen.

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30. März 2020
Rotmilan-Schutz: Projektierer profitieren nicht von neuen Regeln

Windenergie-Projekte werden weiter durch überzogene Naturschutzvorgaben erschwert. Auch eine Neuregelung in Baden-Württemberg bezüglich des Rotmilans wird hier keine Besserung bringen. Zwar wurde der Schwellenwert für sogenannte Dichtezentren von vorher vier auf jetzt sieben Revierpaare erhöht. Allerdings scheint die Landesanstalt für Umwelt nun eine andere, deutlich weitreichendere Definition von „Revierpaaren“ zuzulassen, was die Lockerung hinsichtlich der Dichtezentren durch die Hintertür wieder konterkarieren würde. Die Neuregelung könnte sich am Ende also eher als Rück- denn als Fortschritt erweisen.

Eine zweite Neuregelung in Baden-Württemberg soll mehr Klarheit beim Zählen der Rotmilane schaffen. Denn auch innerhalb eines Dichtezentrums sind Windparkprojekte zulässig – wenn eine Zählung der Überflüge zeigt, dass kein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko für den Rotmilan besteht. Das Landesumweltministerium hat nun festgelegt, dass bei künftigen Kartierungen mindestens 50 Stunden die Überflüge über klar definierte Flächen gezählt werden müssen. Was allerdings nach wie vor fehlt, sind klare Regelungen, wie die Anzahl der Überflüge bewertet werden soll. Die Erfahrung zeigt, dass hier jede Genehmigungsbehörde andere Maßstäbe anlegt. Damit bleibt im Planungsverfahren lange unklar, ob die Windparkprojektierung überhaupt Aussicht auf Erfolg hat.

Die überzogenen Vorgaben hinsichtlich des Vogelschutzes führen unter anderem dazu, dass der Ausbau der Windenergie nach wie vor stockt: Auch die aktuelle Ausschreibung für Windenergie an Land wurde wieder deutlich unterzeichnet. Statt der ausgeschriebenen Menge von 300 Megawatt konnten bundesweit nur 150,9 MW bezuschlagt werden.

Das Grüne Emissionshaus betreibt seit über 20 Jahren Windparks in ganz Deutschland. „Unserer Erfahrung nach, kann sich der Rotmilan sehr gut mit der Windenergienutzung arrangieren“, stellt Geschäftsführer Bernhard Wieland fest. „Seine Flughöhe in den Nahrungszielgebieten liegt bei etwa 40 Metern, also deutlich unterhalb der Rotorblattspitzen moderner Anlagen, die in mindestens 70 bis 80 Metern Höhe über den Boden streichen.“

Weitere Informationen zum scheinbaren Konflikt zwischen Rotmilan und der Windenergienutzung finden sich hier.

Bild zum Beitrag von Tim Felce (Airwolfhound) – Red Kite – Gigrin Farm, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30783810

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27. Februar 2020
Betriebsführer (m/w/d) für Windenergieanlagen gesucht

Wir suchen ab sofort eine(n) Betriebsführer(in) für Windenergieanlagen. Das Stellenangebot richtet sich sowohl an Absolventen einer elektronischen oder mechatronischen Berufsausbildung als auch an studentische Bewerber mit einem Bachelor- oder Master-Abschluss in Elektrotechnik. Gerne können sich auch Berufseinsteiger bewerben. Im Fokus der Tätigkeit stehen die Überwachung und Optimierung der Anlagenperformance unserer Energieparks von unserer Leitwarte in Freiburg aus sowie die Begehung von Windenergieanlagen im Rahmen der jährlichen Vor-Ort-Kontrolle der von uns betreuten Anlagen.

Unser technische Windparkmanagement betreut aktuell 15 Windparks in Deutschland und Frankreich sowie vier große Solarparks mit einer Leistung von insgesamt knapp 300 MW. Das Team setzt sich aus Ingenieuren, erfahrenen Fachhandwerkern und Kaufleuten zusammen. Wir pflegen flache Hierarchien, einen fairen und offenen Umgang von Mitarbeitern und Vorgesetzten sowie ein freundschaftliches Betriebsklima. Die ausgeschriebene Stelle ist inzwischen besetzt.

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