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Die Wind- und Solarbranche ist ein sich schnell entwickelnder Industriezweig mit kurzen Innovationszyklen. Seit über 20 Jahren ist Das Grüne Emissionshaus Teil dieses Markts mit Dienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette. Hier finden Sie Neuigkeiten zu unserem Unternehmen und Dienstleistungsangebot sowie Termine und News zu interessanten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

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28. Mai 2021
Infraschall-Werte des BGR tausendfach zu hoch

Als „unhörbaren Lärm von Windkraftanlagen“ hat die Bundesbehörde den Infraschall durch Windräder in einer Studie 2005 bezeichnet – inzwischen ist klar, dass diese Studie auf einem groben Rechenfehler beruhte und die Ergebnisse um ein Faktor von mehreren tausend zu hoch waren.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hatte vor 15 Jahren eine Studie veröffentlicht, in der der nötige Mindestabstand von Windrädern zu Erdbeben-Messstationen ermittelt werden sollte. Aus ihren Berechnungen schloss die Behörde damals, dass der Infraschall bei gängigen Windenergieanlagen erst in einer Entfernung von rund zehn Kilometer den Wert der Hintergrundgeräusche erreicht.

Die dort errechneten Infraschallwerte von Windenergieanlagen hatten allerdings schon längere Zeit für Irritationen gesorgt, weil andere Behörden in ihren Untersuchungen zu deutlich niedrigeren Schallpegeln kamen – unter anderem die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg.

Zu verdanken ist die Klärung dem Wissenschaftler Stefan Holzheu von der Universität Bayreuth. Er hatte bereits im März 2020 die BGR auf die Unstimmigkeiten und mögliche Fehler in deren Studie aufmerksam gemacht. Statt Interesse an einem wissenschaftlichen Diskurs zu zeigen, drohte die Behörde rechtliche Schritte für den Fall an, dass Holzheu seine Zweifel öffentlich machte.

Am Ende musste die BGR eingestehen, dass ihr bei der Berechnung der Schalldruckpegel ein „systematischer Fehler“ unterlaufen sei. „Dieser passierte bei der Umwandlung der ursprünglich berechneten Ergebnisse in eine in der Akustik gängige Größe. Dabei wurden sowohl die WEA-Störsignale als auch die für die BGR-Messaufgabe maßgeblichen Signale gleichermaßen um 36 Dezibel überschätzt“ (aus einer Pressemitteilung vom 27.4.2021). Sogar Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich dafür entschuldigt.

In anderer Hinsicht bleibt die Behörde allerdings bislang stur: Windenergieanlagen sollen weiterhin einen Mindestabstand von 15 Kilometern zu den BGR-Erdbebenmessstationen in Bayern einhalten – obwohl diese Vorgabe auf den nachweislich grob falschen Ergebnisse der besagten Studie beruht.

Weitere Informationen: Neue Energie

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8. Februar 2021
Strom für 800 Erdumrundungen

Im vergangenen Jahr haben die vom Grünen Emissionshaus betreuten Wind- und Solarparks rund eine halbe Milliarde Kilowattstunden Strom produziert. Das entspricht etwa dem Bedarf von rund 160.000 Haushalten – oder dem Verbrauch eines Elektroautos der Marke Tesla für rund 800 Erdumrundungen. Besonders ertragreich waren die Windparks der Fonds Portfolio I und Borsum-Ahlerstedt mit insgesamt jeweils über 100 Millionen Kilowattstunden sowie der Solarfonds Bavaria, dessen drei Solarparks einmal mehr rund 15 Prozent mehr Strom produzierten als prognostiziert.

Auch europwaweit gesehen war es ein gutes Jahr für Strom aus erneuerbaren Quellen: Denn zum ersten Mal übertraf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in der EU jene aus fossilen Rohstoffen, so die Studie von Agora mit dem britischen Thinktank Ember. Erneuerbare Energien hatten 2020 demnach einen Anteil von 38 Prozent am europäischen Strommix. Fossile Energieträger kamen nur auf 37 Prozent. Vorangetrieben wurde der Wandel in der EU-Stromerzeugung laut Agora durch das Wachstum der Wind- und Solarstromerzeugung. Diese hat sich seit 2015 fast verdoppelt.

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24. Dezember 2020
Schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr

Der Weihnachtsmann hat in diesem Jahr bei seinem Rundflug über den Schwarzwald eine erschütternde Entedeckung gemacht: Die Kohle-Kumpel schuften jetzt nicht mehr untertage sondern in Windenergieanlagen! Schließlich müssen sich die teuren Windräder auch bei totaler Flaute drehen.  Welch ein Skandal!

Sie wissen, dass all das nicht wahr ist. Aber Sie wissen inzwischen vermutlich auch: Keine Theorie ist absurd genug, als dass sie nicht doch zahlreiche Anhänger findet. Ob gefakte Mondlanung, Chemtrails, Echsenwesen in der Regierung oder Mikrochips, die uns mit Impfungen verabreicht werden – es geht immer noch ein Stufe schriller und abwegiger. Dabei gibt es in der realen Welt doch genug Dinge, über die man sich aufregen kann, für die es sich zu demonstrieren und zu engagieren lohnt. Ein, wie wir finden, lobenswertes Engangement zeigt der Verein „Arbeitskreis Leben Freiburg„.
Seit 1977 berät und begleitet die Organisation Menschen in Lebenskrisen und Hinterbliebene nach Suizid von Freunden und Angehörigen. Neben Selbsthilfegruppen bietet der Arbeitskreis unter anderem Online-Beratungen für suizidgefährdete Jugendliche an und engagiert sich an Schulen mit Projekttagen und regelmäßigen Info-Ständen. Wir haben dem Verein unsere diesjährige Weihnachtsspende zukommen lassen.

Wir danken Ihnen für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr zu danken. Lassen Sie es uns im kommenden Jahr genauso weiterführen!

Das Team des Grünen Emissionshauses und alle Mitarbeiter der Schwesterfirmen wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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15. Oktober 2020
Verstärkung im Windparkmanagement

Seit kurzem hat die Betriebsführung mit Oliver Neumaier einen neuen Kollegen mit reichhaltiger Erfahrung im Bereich Windenergie: Der gelernte Mechatroniker und staatlich geprüfte Techniker war bis zu seinem Wechsel zum Grünen Emissionshaus fünf Jahre für die WEA Service Süd GmbH als Servicetechniker tätig und hat in dieser Zeit viele Enercon-Anlagen gewartet und instand gesetzt. Zuvor war er über vier Jahre beim Fraunhofer-Institut für angewandte Festkörperphysik für die Ansteuerelektronik der Laser-Systeme zuständig. Aber das Windparkmanagement profitiert nicht nur vom vielseitigen technischen Know-how des neuen Kollegen. Auch seine Höhentauglichkeit ist dem Team von großem Nutzen – müssen doch alle vom Grünen Emissionshaus betreuten Anlagen mindestens einmal im Jahr begangenen werden. Wie der neue Kollege im Rahmen der diesjährigen Begehungen leidvoll erfahren musste, sind darunter nicht nur Anlagen mit Aufzug. In der Nähe von Cuxhaven betreut Das Grüne Emissionshaus zum Beispiel einen Windpark mit 70 Anlagen des Typs Enercon E 40, deren Gondel nur über eine außen liegende Leiter zugänglich ist. Immerhin: Die Nabenhöhe der rund 20 Jahre alten Rotoren ist aufgrund des nahen Fliegerhorsts Nordholz nur 32 Meter.

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4. September 2020
Drei Viertel des Stroms stammte Ende August aus Wind und Sonne

In der Mittagszeit des 26. August wurden über 76 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms aus Wind und Sonne gewonnen. Dies zeigen die auf dem Portal Energy-Charts.de veröffentlichten Daten zur Stromerzeugung in Deutschland. Das ist in diesem Jahr der bislang höchste Wert für den Anteil von Wind- und Solarstrom. Die Windenergieanlagen an Land und auf See zeichneten dabei für 50 Prozent der Gesamterzeugung verantwortlich, ca. 25 Prozent der Produktion zu diesem Zeitpunkt stammten aus PV-Kraftwerken. Weitere zehn Prozent wurden von Biomasse- und Wasserkraftanlagen beigesteuert. Der Anteil der Kernenergie lag bei rund sieben Prozent, der der Braunkohle bei 4,4 Prozent. Nur noch 1,8 Prozen des Stroms stammte aus der Steinkohle.

Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen an der Stromproduktion in Deutschland stieg in den lezten zwei Jahrzehnten kontinuierlich. Während er 2002 noch bei 8,6 Prozent lag, stammten im vergangenen Jahr schon 46,1 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien. In diesem Jahr liegt der Wert laut Energy-Charts.de bislang  bei durchschnittlich 53,6 Prozent.

Die vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE betriebene Webseite bietet seit 2010 umfangreiche, tagesgenaue Informationen zur Kraftwerksleistung und Produktion sowie zu Emissionen und Preisen im Stromsektor.

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