Aktuelles

Die Wind- und Solarbranche ist ein sich schnell entwickelnder Industriezweig mit kurzen Innovationszyklen. Seit über 20 Jahren ist Das Grüne Emissionshaus Teil dieses Markts mit Dienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette. Hier finden Sie Neuigkeiten zu unserem Unternehmen und Dienstleistungsangebot sowie Termine und News zu interessanten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

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8. Februar 2021
Strom für 800 Erdumrundungen

Im vergangenen Jahr haben die vom Grünen Emissionshaus betreuten Wind- und Solarparks rund eine halbe Milliarde Kilowattstunden Strom produziert. Das entspricht etwa dem Bedarf von rund 160.000 Haushalten – oder dem Verbrauch eines Elektroautos der Marke Tesla für rund 800 Erdumrundungen. Besonders ertragreich waren die Windparks der Fonds Portfolio I und Borsum-Ahlerstedt mit insgesamt jeweils über 100 Millionen Kilowattstunden sowie der Solarfonds Bavaria, dessen drei Solarparks einmal mehr rund 15 Prozent mehr Strom produzierten als prognostiziert.

Auch europwaweit gesehen war es ein gutes Jahr für Strom aus erneuerbaren Quellen: Denn zum ersten Mal übertraf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in der EU jene aus fossilen Rohstoffen, so die Studie von Agora mit dem britischen Thinktank Ember. Erneuerbare Energien hatten 2020 demnach einen Anteil von 38 Prozent am europäischen Strommix. Fossile Energieträger kamen nur auf 37 Prozent. Vorangetrieben wurde der Wandel in der EU-Stromerzeugung laut Agora durch das Wachstum der Wind- und Solarstromerzeugung. Diese hat sich seit 2015 fast verdoppelt.

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24. Dezember 2020
Schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr

Der Weihnachtsmann hat in diesem Jahr bei seinem Rundflug über den Schwarzwald eine erschütternde Entedeckung gemacht: Die Kohle-Kumpel schuften jetzt nicht mehr untertage sondern in Windenergieanlagen! Schließlich müssen sich die teuren Windräder auch bei totaler Flaute drehen.  Welch ein Skandal!

Sie wissen, dass all das nicht wahr ist. Aber Sie wissen inzwischen vermutlich auch: Keine Theorie ist absurd genug, als dass sie nicht doch zahlreiche Anhänger findet. Ob gefakte Mondlanung, Chemtrails, Echsenwesen in der Regierung oder Mikrochips, die uns mit Impfungen verabreicht werden – es geht immer noch ein Stufe schriller und abwegiger. Dabei gibt es in der realen Welt doch genug Dinge, über die man sich aufregen kann, für die es sich zu demonstrieren und zu engagieren lohnt. Ein, wie wir finden, lobenswertes Engangement zeigt der Verein „Arbeitskreis Leben Freiburg„.
Seit 1977 berät und begleitet die Organisation Menschen in Lebenskrisen und Hinterbliebene nach Suizid von Freunden und Angehörigen. Neben Selbsthilfegruppen bietet der Arbeitskreis unter anderem Online-Beratungen für suizidgefährdete Jugendliche an und engagiert sich an Schulen mit Projekttagen und regelmäßigen Info-Ständen. Wir haben dem Verein unsere diesjährige Weihnachtsspende zukommen lassen.

Wir danken Ihnen für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr zu danken. Lassen Sie es uns im kommenden Jahr genauso weiterführen!

Das Team des Grünen Emissionshauses und alle Mitarbeiter der Schwesterfirmen wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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15. Oktober 2020
Verstärkung im Windparkmanagement

Seit kurzem hat die Betriebsführung mit Oliver Neumaier einen neuen Kollegen mit reichhaltiger Erfahrung im Bereich Windenergie: Der gelernte Mechatroniker und staatlich geprüfte Techniker war bis zu seinem Wechsel zum Grünen Emissionshaus fünf Jahre für die WEA Service Süd GmbH als Servicetechniker tätig und hat in dieser Zeit viele Enercon-Anlagen gewartet und instand gesetzt. Zuvor war er über vier Jahre beim Fraunhofer-Institut für angewandte Festkörperphysik für die Ansteuerelektronik der Laser-Systeme zuständig. Aber das Windparkmanagement profitiert nicht nur vom vielseitigen technischen Know-how des neuen Kollegen. Auch seine Höhentauglichkeit ist dem Team von großem Nutzen – müssen doch alle vom Grünen Emissionshaus betreuten Anlagen mindestens einmal im Jahr begangenen werden. Wie der neue Kollege im Rahmen der diesjährigen Begehungen leidvoll erfahren musste, sind darunter nicht nur Anlagen mit Aufzug. In der Nähe von Cuxhaven betreut Das Grüne Emissionshaus zum Beispiel einen Windpark mit 70 Anlagen des Typs Enercon E 40, deren Gondel nur über eine außen liegende Leiter zugänglich ist. Immerhin: Die Nabenhöhe der rund 20 Jahre alten Rotoren ist aufgrund des nahen Fliegerhorsts Nordholz nur 32 Meter.

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4. September 2020
Drei Viertel des Stroms stammte Ende August aus Wind und Sonne

In der Mittagszeit des 26. August wurden über 76 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms aus Wind und Sonne gewonnen. Dies zeigen die auf dem Portal Energy-Charts.de veröffentlichten Daten zur Stromerzeugung in Deutschland. Das ist in diesem Jahr der bislang höchste Wert für den Anteil von Wind- und Solarstrom. Die Windenergieanlagen an Land und auf See zeichneten dabei für 50 Prozent der Gesamterzeugung verantwortlich, ca. 25 Prozent der Produktion zu diesem Zeitpunkt stammten aus PV-Kraftwerken. Weitere zehn Prozent wurden von Biomasse- und Wasserkraftanlagen beigesteuert. Der Anteil der Kernenergie lag bei rund sieben Prozent, der der Braunkohle bei 4,4 Prozent. Nur noch 1,8 Prozen des Stroms stammte aus der Steinkohle.

Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen an der Stromproduktion in Deutschland stieg in den lezten zwei Jahrzehnten kontinuierlich. Während er 2002 noch bei 8,6 Prozent lag, stammten im vergangenen Jahr schon 46,1 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien. In diesem Jahr liegt der Wert laut Energy-Charts.de bislang  bei durchschnittlich 53,6 Prozent.

Die vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE betriebene Webseite bietet seit 2010 umfangreiche, tagesgenaue Informationen zur Kraftwerksleistung und Produktion sowie zu Emissionen und Preisen im Stromsektor.

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3. Juli 2020
Windpark Bräunlingen wird aus drei Anlagen bestehen

Der Genehmigungsantrag für den Windpark Bräunlingen soll drei Windenergieanlagen umfassen. Darauf haben sich die drei Gesellschafter der Planungsgesellschaft „DGE Wind Baar eins“ (DGE Wind, Badenova Wärmeplus und Enercon)  jetzt verständigt. Die endgültige Anordnung der Anlagen zueinander haben Vertreter der Planungsgesellschaft Ende vergangener Woche dem Gemeinderat in Bräunlingen vorgestellt. Gebaut werden sollen Anlagen des Typs Enercon E-160 mit einer Turmhöhe von 140 Metern und einem Rotordurchmesser von 160 Metern. Die Gesamthöhe beträgt damit 220 Meter und liegt somit unterhalb der von der Gemeinde vorgegebenen Maximalhöhe von 230 Metern. Die prognostizierte Stromproduktion des Windparks in einem durchschnittlichen Windjahr entspricht dem Strombedarf von ca. 8.000 Haushalten. Durch die Reduzierung der Anlagenzahl gegenüber der früheren Windparkplanung konnten alle Abstände zur Wohnbebauung vergrößert werden. Auch zu allen Höfen um den Windpark wird ein Abstand von über 1.000 Metern bestehen.

„Dieses Parklayout mit diesem Anlagentyp ist unter den gegebenen Bedingungen die wirtschaftlichste aller Varianten“, erklärt Projektmanager Marco Greci von DGE Wind, einer Gesellschaft der DGE-Gruppe. Durch die verhältnismäßig großen Abstände der Anlagen untereinander konnte man den sogenannten Parkwirkungsgrad auf 95 Prozent steigern. „Damit produzieren die Anlagen fast so viel Strom wie wenn sie alleine stünden und es keine Abschattungsverluste durch die Nachbaranlage gäbe“, so Greci weiter. Weiterer positiver Nebeneffekt der aktuellen Planung: Es müssen im Gegensatz zur Windparkplanung mit sieben Anlagen keine neuen Wege im Wald angelegt werden.

Die Entscheidung für drei Anlagen wurde auch durch eine Weiterentwicklung bei der Anlagentechnik ermöglicht. Denn seit neuestem bietet die Herstellerfirma Enercon die Anlage des Typs E-160 auch mit einem 5,5-Megawatt-Generator an. „Der 160-Meter-Rotor in Kombination mit dem neuen, leistungsstarken Generator erlaubt eine sehr effiziente Nutzung der Windenergie“, erläutert der bei Enercon zuständige Projektmanager Frank Holfert. Auch der dritte Gesellschafter des Planungskonsortiums, die badenova WärmePlus, ist von der jetzigen Windparkplanung überzeugt. „Damit halten wir die Vereinbarungen mit der Stadt Bräunlingen vollumfänglich ein. Uns ist es wichtig, dass wir weiterhin partnerschaftlich und vertrauensvoll mit der Stadt zusammenarbeiten und wie bisher transparent über unser Tun informieren“, betont Klaus Preiser, Geschäftsführer von badenova WärmePlus. „Auch die von der Gemeinde gewünschte Bürgerbeteiligung begrüßen wir sehr und werden zu geeigneter Zeit Modelle hierfür vorlegen“, so Preiser weiter.

Bevor der Genehmigungsantrag fertiggestellt wird, müssen nun unter anderem noch naturfachkundliche Gutachten abgeschlossen sowie weitere technische Gutachten eingeholt werden. Zudem wird es noch Abstimmungstermine mit Fachleuten des Landesamtes für Denkmalpflege geben, da im Windparkgebiet einige historische Grabhügel vermutet werden. Bis der Bauantrag schließlich eingereicht werden kann, wird es voraussichtlich mindestens Ende 2020 werden. Mit dem Baubeginn wäre dann frühestens im Laufe des Jahres 2022 zu rechnen.

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