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Die Wind- und Solarbranche ist ein sich schnell entwickelnder Industriezweig mit kurzen Innovationszyklen. Seit über 20 Jahren ist Das Grüne Emissionshaus Teil dieses Markts mit Dienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette. Hier finden Sie Neuigkeiten zu unserem Unternehmen und Dienstleistungsangebot sowie Termine und News zu interessanten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

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3. Juli 2020
Windpark Bräunlingen wird aus drei Anlagen bestehen

Der Genehmigungsantrag für den Windpark Bräunlingen soll drei Windenergieanlagen umfassen. Darauf haben sich die drei Gesellschafter der Planungsgesellschaft „DGE Wind Baar eins“ (DGE Wind, Badenova Wärmeplus und Enercon)  jetzt verständigt. Die endgültige Anordnung der Anlagen zueinander haben Vertreter der Planungsgesellschaft Ende vergangener Woche dem Gemeinderat in Bräunlingen vorgestellt. Gebaut werden sollen Anlagen des Typs Enercon E-160 mit einer Turmhöhe von 140 Metern und einem Rotordurchmesser von 160 Metern. Die Gesamthöhe beträgt damit 220 Meter und liegt somit unterhalb der von der Gemeinde vorgegebenen Maximalhöhe von 230 Metern. Die prognostizierte Stromproduktion des Windparks in einem durchschnittlichen Windjahr entspricht dem Strombedarf von ca. 8.000 Haushalten. Durch die Reduzierung der Anlagenzahl gegenüber der früheren Windparkplanung konnten alle Abstände zur Wohnbebauung vergrößert werden. Auch zu allen Höfen um den Windpark wird ein Abstand von über 1.000 Metern bestehen.

„Dieses Parklayout mit diesem Anlagentyp ist unter den gegebenen Bedingungen die wirtschaftlichste aller Varianten“, erklärt Projektmanager Marco Greci von DGE Wind, einer Gesellschaft der DGE-Gruppe. Durch die verhältnismäßig großen Abstände der Anlagen untereinander konnte man den sogenannten Parkwirkungsgrad auf 95 Prozent steigern. „Damit produzieren die Anlagen fast so viel Strom wie wenn sie alleine stünden und es keine Abschattungsverluste durch die Nachbaranlage gäbe“, so Greci weiter. Weiterer positiver Nebeneffekt der aktuellen Planung: Es müssen im Gegensatz zur Windparkplanung mit sieben Anlagen keine neuen Wege im Wald angelegt werden.

Die Entscheidung für drei Anlagen wurde auch durch eine Weiterentwicklung bei der Anlagentechnik ermöglicht. Denn seit neuestem bietet die Herstellerfirma Enercon die Anlage des Typs E-160 auch mit einem 5,5-Megawatt-Generator an. „Der 160-Meter-Rotor in Kombination mit dem neuen, leistungsstarken Generator erlaubt eine sehr effiziente Nutzung der Windenergie“, erläutert der bei Enercon zuständige Projektmanager Frank Holfert. Auch der dritte Gesellschafter des Planungskonsortiums, die badenova WärmePlus, ist von der jetzigen Windparkplanung überzeugt. „Damit halten wir die Vereinbarungen mit der Stadt Bräunlingen vollumfänglich ein. Uns ist es wichtig, dass wir weiterhin partnerschaftlich und vertrauensvoll mit der Stadt zusammenarbeiten und wie bisher transparent über unser Tun informieren“, betont Klaus Preiser, Geschäftsführer von badenova WärmePlus. „Auch die von der Gemeinde gewünschte Bürgerbeteiligung begrüßen wir sehr und werden zu geeigneter Zeit Modelle hierfür vorlegen“, so Preiser weiter.

Bevor der Genehmigungsantrag fertiggestellt wird, müssen nun unter anderem noch naturfachkundliche Gutachten abgeschlossen sowie weitere technische Gutachten eingeholt werden. Zudem wird es noch Abstimmungstermine mit Fachleuten des Landesamtes für Denkmalpflege geben, da im Windparkgebiet einige historische Grabhügel vermutet werden. Bis der Bauantrag schließlich eingereicht werden kann, wird es voraussichtlich mindestens Ende 2020 werden. Mit dem Baubeginn wäre dann frühestens im Laufe des Jahres 2022 zu rechnen.

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30. März 2020
Rotmilan-Schutz: Projektierer profitieren nicht von neuen Regeln

Windenergie-Projekte werden weiter durch überzogene Naturschutzvorgaben erschwert. Auch eine Neuregelung in Baden-Württemberg bezüglich des Rotmilans wird hier keine Besserung bringen. Zwar wurde der Schwellenwert für sogenannte Dichtezentren von vorher vier auf jetzt sieben Revierpaare erhöht. Allerdings scheint die Landesanstalt für Umwelt nun eine andere, deutlich weitreichendere Definition von „Revierpaaren“ zuzulassen, was die Lockerung hinsichtlich der Dichtezentren durch die Hintertür wieder konterkarieren würde. Die Neuregelung könnte sich am Ende also eher als Rück- denn als Fortschritt erweisen.

Eine zweite Neuregelung in Baden-Württemberg soll mehr Klarheit beim Zählen der Rotmilane schaffen. Denn auch innerhalb eines Dichtezentrums sind Windparkprojekte zulässig – wenn eine Zählung der Überflüge zeigt, dass kein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko für den Rotmilan besteht. Das Landesumweltministerium hat nun festgelegt, dass bei künftigen Kartierungen mindestens 50 Stunden die Überflüge über klar definierte Flächen gezählt werden müssen. Was allerdings nach wie vor fehlt, sind klare Regelungen, wie die Anzahl der Überflüge bewertet werden soll. Die Erfahrung zeigt, dass hier jede Genehmigungsbehörde andere Maßstäbe anlegt. Damit bleibt im Planungsverfahren lange unklar, ob die Windparkprojektierung überhaupt Aussicht auf Erfolg hat.

Die überzogenen Vorgaben hinsichtlich des Vogelschutzes führen unter anderem dazu, dass der Ausbau der Windenergie nach wie vor stockt: Auch die aktuelle Ausschreibung für Windenergie an Land wurde wieder deutlich unterzeichnet. Statt der ausgeschriebenen Menge von 300 Megawatt konnten bundesweit nur 150,9 MW bezuschlagt werden.

Das Grüne Emissionshaus betreibt seit über 20 Jahren Windparks in ganz Deutschland. „Unserer Erfahrung nach, kann sich der Rotmilan sehr gut mit der Windenergienutzung arrangieren“, stellt Geschäftsführer Bernhard Wieland fest. „Seine Flughöhe in den Nahrungszielgebieten liegt bei etwa 40 Metern, also deutlich unterhalb der Rotorblattspitzen moderner Anlagen, die in mindestens 70 bis 80 Metern Höhe über den Boden streichen.“

Weitere Informationen zum scheinbaren Konflikt zwischen Rotmilan und der Windenergienutzung finden sich hier.

Bild zum Beitrag von Tim Felce (Airwolfhound) – Red Kite – Gigrin Farm, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30783810

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27. Februar 2020
Betriebsführer (m/w/d) für Windenergieanlagen gesucht

Wir suchen ab sofort eine(n) Betriebsführer(in) für Windenergieanlagen. Das Stellenangebot richtet sich sowohl an Absolventen einer elektronischen oder mechatronischen Berufsausbildung als auch an studentische Bewerber mit einem Bachelor- oder Master-Abschluss in Elektrotechnik. Gerne können sich auch Berufseinsteiger bewerben. Im Fokus der Tätigkeit stehen die Überwachung und Optimierung der Anlagenperformance unserer Energieparks von unserer Leitwarte in Freiburg aus sowie die Begehung von Windenergieanlagen im Rahmen der jährlichen Vor-Ort-Kontrolle der von uns betreuten Anlagen.

Unser technische Windparkmanagement betreut aktuell 15 Windparks in Deutschland und Frankreich sowie vier große Solarparks mit einer Leistung von insgesamt knapp 300 MW. Das Team setzt sich aus Ingenieuren, erfahrenen Fachhandwerkern und Kaufleuten zusammen. Wir pflegen flache Hierarchien, einen fairen und offenen Umgang von Mitarbeitern und Vorgesetzten sowie ein freundschaftliches Betriebsklima. Die ausgeschriebene Stelle ist inzwischen besetzt.

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19. Dezember 2019
Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr

Der Weihnachtsmann hat in diesem Jahr sein Aufgabengebiet erweitert und sorgt mit großem Engangement aber selbstverständlich unter behördlicher Kontrolle für eine stimmungsvolle, bedarfsgerechte Nachtkennzeichung unserer Windenergieanlagen.  Wir wissen noch nicht ob sich diese Technik in der Praxis bewährt, hoffen aber, dass der Weihnachtsmann bei der Illumination unserer Anlagen genauso sorgfältig arbeitet wie beim Verteilen unserer Geschenke und Weihnachtskarten.

Sie wissen, dass all das nicht wahr ist. Leider sind nicht alle Fake News so einfach zu durchschauen. Deshalb ist es wichtig, dass gute Journalisten ihre Kontrollfunktion ausüben können und Wahres von Unwahrem trennen. Unsere diesjährge Weihachtsspende geht daher an das gemeinnützige Recherchezentrum CORRECTIV. Die dort arbeitenden Journalisten recherchieren investigativ zu Missständen in der Gesellschaft, veröffentlichen hintergründige Dossiers und arbeiten an Schwerpunktthemen, wie zum Beispiel der Klimakrise. Zudem führt CORRECTIV Faktenchecks zu häufig verbreiteten Gerüchten durch und entlarvt so Falschmeldungen, Desinformationen und aus dem Kontext gerissene Darstellungen, die Zwietracht und Hass säen sollen. CORRECTIV finanziert sich vor allem über Spenden und Stiftungsbeiträge. Das garantiert Unabhängigkeit von Werbeeinnahmen, Verkaufszahlen und Quoten.

Wir danken Ihnen für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr zu danken. Lassen Sie es uns im kommenden Jahr genauso weiterführen!

Das Team des Grünen Emissionshauses und alle Mitarbeiter der Schwesterfirmen wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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25. Oktober 2019
Stimmungsvolle 800-Jahr-Feier in Midlum

Am vergangenen Wochenende fanden die Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen der niedersächsischen Gemeinde Midlum mit einer kunstvollen Illumination der historischen Windmühle ihren Abschluss. Die Betreibergesellschaft des vom Grünen Emissionshaus betreuten Windparks Midlum übernahm die Kosten die Lichtinstallation und unterstützte die Produktion der Festschrift. Als Teil des Festakts wurde auch eine Schautafel zum Windpark Midlum im Beisein von Corine van Woudenberg als Vertreterin der Betreibergesellschaft enthüllt. Das Grüne Emissionshaus war durch die für den Windpark zuständige Projektmanagerin Anne Wüllner vertreten. Der Windpark Midlum umfasst 70 Anlagen des Typs Enercon E-40 und ist damit nach wie vor einer der zahlenmäßig größten Windparks in Deutschland. Ein Teil des Parks soll in den kommenden Jahren repowert werden.

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