Aktuelles

Die Wind- und Solarbranche ist ein sich schnell entwickelnder Industriezweig mit kurzen Innovationszyklen. Seit über 20 Jahren ist Das Grüne Emissionshaus Teil dieses Markts mit Dienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette. Hier finden Sie Neuigkeiten zu unserem Unternehmen und Dienstleistungsangebot sowie Termine und News zu interessanten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

DGE Newsbild
20. September 2019
Mehr Windenergienutzung für mehr Klimaschutz – auch und gerade im Schwarzwald

Das Grüne Emissionshaus fordert anlässlich der großen Klima-Demonstration an diesem Freitag einen stärkeren Ausbau der Windenergienutzung im Schwarzwald. Der Forderung wird mit einem sechs mal sieben Meter großen Banner am Firmensitz Nachdruck verliehen, das eine zentrale Botschaft enthält: „Der Schwarzwald ist mit Windrädern nicht schöner. Aber er überlebt vielleicht.“ Das Unternehmen will damit im Zuge der Klima-Demonstration auf den schleppenden Ausbau der Windenergienutzung in Baden-Württemberg, speziell im Schwarzwald aufmerksam machen. „Es ist schon bemerkenswert, dass nach acht Jahren Beteiligung der GRÜNEN an der Landesregierung so viele Windenergie-Projekte im Land aufgegeben werden müssen“, beklagt Geschäftsführer Heinrich Röder. Insbesondere seitdem die CDU mit am Regierungstisch sitzt, kommt die Windkraft hierzulande nicht vom Fleck: Im Jahr 2018 wurden in ganz Baden-Württemberg nur 35 neue Windenergieanlagen gebaut, gerade einmal 27 Anlagen wurden neu genehmigt. Im ersten Quartal 2019 konnte keine einzige neue Windenergieanlage installiert werden. Nur sechs Windenergieanlagen erhielten in dieser Zeit eine Genehmigung.

„Diese desaströse Bilanz liegt nicht etwa am Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG), sondern zu großen Teilen an völlig überzogenen naturschutzrechtlichen Vorgaben des Landes – vor allem im Hinblick auf den Rotmilan, Schwarzstorch und Wespenbussard“, konstatiert der für die Planung und Entwicklung von Windparks zuständige Geschäftsführer Bernhard Wieland. Dies zeigt auch eine Erhebung des Bundesverbands Windenergie in Baden-Württemberg aus dem vergangenen Jahr: Demnach wurden rund zwei Drittel des geplanten Projektvolumens aufgrund von Belangen des Artenschutzes aufgegeben. Eine fachliche Diskussion über diese Vorgaben mit den Projektierern finde leider nicht statt, so Wieland. Vielmehr verschlössen sich die Fachbehörden wie die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) den ernstzunehmenden Argumenten, die keine Grundlage für eine solch restriktive Haltung beim Vogelschutz sehen. Zudem werde verkannt, dass der Bau von Windparks in bewirtschafteten Wäldern für mehr Artenvielfalt sorgt statt sie zu reduzieren. Denn durch die Windenergieanlagen entstünden in den Fichte-Monokulturen ökologische Inseln für diverse Tier- und Pflanzenarten.

Auch beim westlichen Nachbarn stockt der Ausbau der Windenergienutzung. Im ersten Halbjahr 2019 wurden in Frankreich zwar mehr Anlagen installiert als in Deutschland, aber deutlich weniger als im vergleichbaren Zeitraum 2018. Wie in Deutschland wird auch dort häufig Windenergienutzung und Artenschutz gegeneinander ausgespielt. Der französische Windpark-Entwickler Intervent, der ein Büro am Firmensitz des Grünen Emissionshauses in Freiburg unterhält, steht dementsprechend oft vor ähnlichen Problemen wie Windpark-Planer im Schwarzwald. „Für uns war deshalb schnell klar, dass wir die Banner-Aktion der deutschen Kollegen unterstützen“, so Fabrice Gourat, Geschäftsführer von Intervent.

Für die Geschäftsführer der beiden Unternehmen ist es vor diesem Hintergrund eine Selbstverständlichkeit, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Teilnahme an der für diesen Freitag angekündigten Klima-Demonstration zu ermöglichen. Denn hinsichtlich der richtigen Strategie für mehr Klimaschutz sind alle drei überzeugt: Die Nutzung der Windenergie ist zwar nicht alles, aber ohne sie ist alles nichts.

DGE Newsbild
11. September 2019
Fonds schütten im Jahr 2018 über 14 Millionen Euro aus

Im vergangenen Jahr haben die vom Grünen Emissionshaus betreuten Fondsgesellschaften über 14 Millionen Euro an rund 3000 Kommanditisten ausgeschüttet. Dabei konnten alle Gesellschaften Geld an die Anteilseigner auskehren – die höchste Ausschüttung im Jahr 2018 lag bei 23 Prozent des Kommanditanteils. Für die Kommanditisten sind dies natürlich erfreuliche Nachrichten – was manchmal auch seinen Ausdruck in Lob oder Dank findet. Das ist nicht selbstvständlich, für uns aber dafür umso erfreulicher. Erst kürzlich bedankte sich eine Frau mit einem handgeschriebenen Brief für unsere, wie sie findet, „ausgezeichnete Arbeit“ und fügte hinzu: „Ihre Post ist das Erfreulichste, das ich an Wirtschaftsmitteilungen zu sehen kriege.“

DGE Newsbild
19. Juli 2019
Zwei Windpark-Gemeinden feiern 800. Geburtstag

Gleich zwei Gemeinden mit Windparks, die vom Grünen Emissionshaus betreut werden, haben in diesem Jahr ein bedeutendes Jubiläum: Sowohl der Ort Wetzdorf in Thüringen als auch die niedersächsische Gemeinde Midlum können in diesem Jahr auf eine 800-jährige Geschichte zurückblicken. Wetzdorf, inzwischen ein Ortsteil der Stadt Schkölen, hat den runden Geburtstag mit einer prall gefüllten Festwoche gewürdigt. Sie startete am 28. Juni mit einem Chronikabend und endete am 7. Juli mit einem großen Abschlusskonzert. Die Betreibergesellschaft des 14 Anlagen umfassenden Windparks Wetzdorf hat die Feierlichkeiten mit einer großzügigen Spende unterstützt.

Auch Midlum wurde vor 800 Jahren erstmals urkundlich erwähnt. Inzwischen ist die Ortschaft Teil der niedersächsischen Gemeinde Wurster Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven. Der Festakt in Midlum beginnt am 6. September und endet am 12. Oktober mit einer kunstvollen Illumination der historischen Mühle im Ortskern. Die Windpark-Betreibergesellschaft, die in den Händen der niederländischen Bank Triodos ist, unterstützt die Lichtinstalltion an der Mühle und die Produktion der umfangreichen Festschrift. Der Windpark Mildum umfasst 70 Anlagen des Typs Enercon E-40 und ist damit nach wie vor einer der zahlenmäßig größten Windparks in Deutschland.

DGE Newsbild
3. Mai 2019
Nahezu 50 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien

In den ersten vier Monaten dieses Jahres kamen fast 50 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms aus Erneuerbaren Energien wie Wind- und Sonnenenergie. Dies zeigen die auf dem Portal Energy-Charts.de veröffentlichten Daten zur Stromerzeugung in Deutschland. Demnach lag der Anteil Erneuerbarer Energien bis Ende April 2019 im Durchschnitt bei 46,7 %. 2018 lag er im Jahresdurchschnitt bei 40,7 % , 2017 bei 38,3 %. Den höchsten Anteil an der Stromerzeugung erreichte Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse in diesem Jahr am 22. April: An diesem Tag kamen drei Viertel des Stroms aus erneuerbaren Quellen – 40 Prozent aus der Windenergie, 20 Prozent deckte die Solarenergie ab. Im Durchschnitt des erstes Jahresdrittels  trug Windenergie mit 27,3 % zum hierzulanden produzierten Strom bei, die Sonnenergie lieferte 6,4 %.

Die vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE betriebene Webseite bietet seit 2010 umfangreiche, tagesgenaue Informationen zur Kraftwerksleistung und Produktion sowie zu Emissionen und Preisen im Stromsektor.

DGE Newsbild
18. Februar 2019
Windpark Bräunlingen nimmt nächste Hürde

Die Realisierung des Windparks Bräunlingen rückt näher: Am 7. Februar 2019 hat der Gemeinderat der Stadt Bräunlingen mit großer Mehrheit den Pacht- und Kooperationsvertrag mit dem Konsortium bestehend aus DGE Wind, BadenovaWärmePlus und Enercon beschlossen. DGE Wind gehört wie Das Grüne Emissionshaus zur DGE-Gruppe. Damit ist nach dem Bürgerentscheid vom 7. Oktober 2018, in dem sich die Bürger Bräunlingens für eine Verpachtung der städtischen Flächen ausgesprochen hatten, der nächste Schritt getan, um den Winpark in den kommenden Jahren realisieren zu können.

Neben dem Pachtvertrag wurde mit der Stadt auch ein Kooperationsvertrag geschlossen, um alle pachtfremden Absprachen zu bündeln. Darin wurde vereinbart, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt wird, Mindestabstände zu den Ortsteilen eingehalten werden, die Rotoren keinen beweglichen Schatten auf Höfe oder Wohnhäuser werfen sollen, Lichtemissionen in der Nacht begrenzt und Höhenbegrenzungen eingehalten werden. Weitere Informationen zum Beschluss des Gemeinderats finden Sie hier.

Der Windpark Bräunlingen soll in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg auf dem Gemeindegebiet der Stadt Bräunlingen entstehen. Ein Teil der Flächen sind in städtischer Hand, der andere Teil gehört dem Fürsten zu Fürstenberg, mit dem bereits ein Pachtvertrag besteht. Geplant sind sieben Anlagen des Herstellers Enercon mit einer Gesamtleistung von 24,5 MW. Alle sieben Standorte befinden sich im Waldgebiet.