Aktuelles

Die Wind- und Solarbranche ist ein sich schnell entwickelnder Industriezweig mit kurzen Innovationszyklen. Seit über 20 Jahren ist Das Grüne Emissionshaus Teil dieses Markts mit Dienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette. Hier finden Sie Neuigkeiten zu unserem Unternehmen und Dienstleistungsangebot sowie Termine und News zu interessanten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

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23. Dezember 2021
Weihnachtsmann geht mit der Zeit

Auch beim Weihnachtsmann weht der Wind des Wandels: Statt die Bio-Energie seiner Rentiere nutzt er dieses Jahr elektrische Energie aus den Windparks vom Grünen Emissionshaus zum Verteilen seiner Geschenke – selbstredend mit Hilfe eines flotten Cargo-Bikes. Rudolph R. und sein Kollege sind darüber natürlich zu Recht enttäuscht, aber am Repowering führt eben kein Weg vorbei – egal, ob es sich um alte Windparks handelt oder die altmodische und energieaufwändige Geschenk-Auslieferung mittels Rentieren.

Aber nicht nur der Weihachtsmann kann elektrische Energie gut gebrauchen. Auch beim abendlichen Lernen kann sie ungemein nützlich sein. Unsere diesjährige Weihnachtsspende geht deshalb an den Verein Tukolere Wamu, der mit dem Geld dafür sorgt, dass drei Schulen in Togo (Collège Yokele, Collège Tchalo, Collège Amouzokopé) mit Licht ausgestattet werden. Ab sechs Uhr ist es in Togo dunkel – dank der neuen Beleuchtung werden die Schüler länger in der Schule bleiben und gemeinsam lernen können. Tukolere Wamu ist eine Organisation aus Heitersheim bei Freiburg, die sich zum Ziel gesetzt hat, Selbsthilfeinitiativen in ganz Afrika zu unterstützen. Aktuell ist der Verein in rund einem Dutzend Länder aktiv.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr bedanken. Lassen Sie es uns im kommenden Jahr genauso weiterführen! Das Team des Grünen Emissionshauses und alle Mitarbeiter der Schwesterfirmen wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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15. September 2021
Windbranche veröffentlicht „Husumer Appell“

Mit dem heute veröffentlichen „Husumer Apell“ hat die Windenergiebranche ihre Forderungen an die nächste Bundesregierung zusammengestellt. Der Apell wurde vom Bundesverband Windenergie initiiert und wird von über 80 Verbänden und Unternehmen unterstützt. Zur Vorstellung des Appells sagte Herrmann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie: „Wir gehen mit hohen Erwartungen in die bevorstehende Bundestagswahl. Die zurückliegende Legislaturperiode war zwar von starken Zielen, aber leider auch einer ernüchternden Umsetzung gekennzeichnet.“ Die kommende Bundesregierung dürfe deshalb keine Zeit verlieren, um die Voraussetzungen für einen konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien zu schaffen. Deshalb fordert de Branche:

1. Mehr Fläche für den Klimaschutz!

Es wird eine Bund-Länder-Strategie gefordert zur Ausweisung von mindestens 2 % der nutzbaren Landesfläche für die Windenergie – auch unter Berücksichtigung von Forstflächen!

2. Genehmigungshemmnisse abbauen!

Die kommende Bundesregierung soll in den ersten 100 Tagen die Weichen stellen, um einen realen Kapazitätszuwachs in Höhe von 5.000 MW zu schaffen. Dafür braucht es Genehmigungen in einer Größenordnung von 7.000 Megawatt pro Jahr.

3. Repowering erleichtern!

Die Voraussetzungen zur Umsetzung von Repowering-Projekten müssen verbessert werden. Der Erhalt von Flächen, die bereits für Windenergie genutzt werden, und die zusätzliche Ausweisung von Flächen explizit für Repowering müssen in die Berichtspflichten der Länder im Kooperationsausschuss aufgenommen und umgehend bauplanungsrechtlich gesichert werden.

4. Keine pauschalen Abstandsregelungen!

Es muss Rechtssicherheit für alle in Kraft befindlichen Flächenpläne sowie Bestandsschutz für Projekte geben, die in Regionen mit in Kraft befindlichen Flächenplänen geplant werden. Pauschale Abstandsregelungen müssen abgeschafft und durch flexible Regelungen ersetzt werden.

5. Energiewende als Mitmachprojekt umsetzen!

Es muss eine bundeseinheitliche Regelung zur Beteiligung von Standortgemeinden an Windparks geschaffen werden – Länderregelungen müssen enden. Die Regelung im EEG zur Beteiligung von Kommunen in Form einer Abgabe muss klarer und verbindlicher werden.

6. Naturschutzvorgaben standardisieren!

Politische Regelungen sind gefordert, die angemessen zwischen Artenschutz und Klimaschutz durch Windenergie vermitteln und eine Genehmigungsfähigkeit von Windparks vereinfachen!

Den Appell im Wortlaut finden Sie hier

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5. August 2021
Unsere Projektabteilung braucht Verstärkung

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir einen neuen Mitarbeiter (m/w/d) für die Entwicklung von Windparkprojekten. Unser aktuell sechsköpfiges Team kümmert sich sowohl um die Entwicklung von neuen Windparkprojekten, als auch um das Repowering der von uns verwaltenen 15 Windparks. Die Tätigkeit unserer Mitarbeiter umfasst dabei den gesamten Zyklus der Projektierung: Von der Akquise der Pachtflächen bis hin zum Genehmigungsverfahren und der Realisierung der Anlagen.

Für die ausgschriebene Stelle suchen wir eine kommunikative und lösungsorientierte Persönlichkeit, die sich ebenso wie wir für die Nutzung von Wind und Sonne begeistert und gewohnt ist, Verantwortung zu übernehmen. Idealerweise bringen Sie zudem Planungs- und Projekterfahrung im Bereich erneuerbare Energien mit und haben Kenntnisse in der Anwendung von GIS-Programmen. Weitere Informationen zum Stellenangebot finden Sie hier.

 

 

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28. Mai 2021
Infraschall-Werte des BGR tausendfach zu hoch

Als „unhörbaren Lärm von Windkraftanlagen“ hat die Bundesbehörde den Infraschall durch Windräder in einer Studie 2005 bezeichnet – inzwischen ist klar, dass diese Studie auf einem groben Rechenfehler beruhte und die Ergebnisse um ein Faktor von mehreren tausend zu hoch waren.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hatte vor 15 Jahren eine Studie veröffentlicht, in der der nötige Mindestabstand von Windrädern zu Erdbeben-Messstationen ermittelt werden sollte. Aus ihren Berechnungen schloss die Behörde damals, dass der Infraschall bei gängigen Windenergieanlagen erst in einer Entfernung von rund zehn Kilometer den Wert der Hintergrundgeräusche erreicht.

Die dort errechneten Infraschallwerte von Windenergieanlagen hatten allerdings schon längere Zeit für Irritationen gesorgt, weil andere Behörden in ihren Untersuchungen zu deutlich niedrigeren Schallpegeln kamen – unter anderem die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg.

Zu verdanken ist die Klärung dem Wissenschaftler Stefan Holzheu von der Universität Bayreuth. Er hatte bereits im März 2020 die BGR auf die Unstimmigkeiten und mögliche Fehler in deren Studie aufmerksam gemacht. Statt Interesse an einem wissenschaftlichen Diskurs zu zeigen, drohte die Behörde rechtliche Schritte für den Fall an, dass Holzheu seine Zweifel öffentlich machte.

Am Ende musste die BGR eingestehen, dass ihr bei der Berechnung der Schalldruckpegel ein „systematischer Fehler“ unterlaufen sei. „Dieser passierte bei der Umwandlung der ursprünglich berechneten Ergebnisse in eine in der Akustik gängige Größe. Dabei wurden sowohl die WEA-Störsignale als auch die für die BGR-Messaufgabe maßgeblichen Signale gleichermaßen um 36 Dezibel überschätzt“ (aus einer Pressemitteilung vom 27.4.2021). Sogar Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich dafür entschuldigt.

In anderer Hinsicht bleibt die Behörde allerdings bislang stur: Windenergieanlagen sollen weiterhin einen Mindestabstand von 15 Kilometern zu den BGR-Erdbebenmessstationen in Bayern einhalten – obwohl diese Vorgabe auf den nachweislich grob falschen Ergebnisse der besagten Studie beruht.

Weitere Informationen: Neue Energie

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8. Februar 2021
Strom für 800 Erdumrundungen

Im vergangenen Jahr haben die vom Grünen Emissionshaus betreuten Wind- und Solarparks rund eine halbe Milliarde Kilowattstunden Strom produziert. Das entspricht etwa dem Bedarf von rund 160.000 Haushalten – oder dem Verbrauch eines Elektroautos der Marke Tesla für rund 800 Erdumrundungen. Besonders ertragreich waren die Windparks der Fonds Portfolio I und Borsum-Ahlerstedt mit insgesamt jeweils über 100 Millionen Kilowattstunden sowie der Solarfonds Bavaria, dessen drei Solarparks einmal mehr rund 15 Prozent mehr Strom produzierten als prognostiziert.

Auch europwaweit gesehen war es ein gutes Jahr für Strom aus erneuerbaren Quellen: Denn zum ersten Mal übertraf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in der EU jene aus fossilen Rohstoffen, so die Studie von Agora mit dem britischen Thinktank Ember. Erneuerbare Energien hatten 2020 demnach einen Anteil von 38 Prozent am europäischen Strommix. Fossile Energieträger kamen nur auf 37 Prozent. Vorangetrieben wurde der Wandel in der EU-Stromerzeugung laut Agora durch das Wachstum der Wind- und Solarstromerzeugung. Diese hat sich seit 2015 fast verdoppelt.

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