Aktuelles

Die Wind- und Solarbranche ist ein sich schnell entwickelnder Industriezweig mit kurzen Innovationszyklen. Seit über 25 Jahren ist Das Grüne Emissionshaus Teil dieses Markts mit Dienstleistungen über die gesamte Wertschöpfungskette. Hier finden Sie Neuigkeiten zu unserem Unternehmen und Dienstleistungsangebot sowie Termine und News zu interessanten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.

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22. Juni 2026
Wir feiern 30 Jahre Leidenschaft für Erneuerbare Energien

Am vergangenen Freitag haben wir uns selbst gefeiert und mit rund 150 Gästen auf unser 30-jähriges Bestehen angestoßen. Die Feierlichkeiten starteten mit einem Festakt im Theater Freiburg, bei dem Mitgesellschafter und Geschäftsführer Heinrich Röder als erster von vier Rednern die letzten drei Jahrzehnte Revue passieren ließ und darin drei Phasen ausmachen konnte: Von 1996 bis 2001, als drei Entrepreneure im Freiburger Stadtteil Vauban in See stachen, von 2001 bis 2014, als es stürmisch, zum Teil sogar sehr stürmisch zuging, aber das Schiff nicht kenterte und die bislang letzte Phase von 2014 bis jetzt, in dem wir uns immer wieder fragten, wie still und tief das Wasser ist und woher der Gegenwind kommt. Stolz könne man jedenfalls sein, dass es uns überhaupt noch gebe. Denn: Schätzungen zufolge werden nur etwa 10 % der Unternenmen in Deutschland 30 Jahre und älter.

Im Anschluss an Heinrich Röder berichtete Thomas Kunzmann, Geschäftsführer der brasilianischen Schwestergesellschaft Windwerk, von der Entwicklung des Unternehmens seit seiner Gründung 2016. Ebenfalls zehn Jahre währt schon die Zusammenarbeit mit dem regionalen Energieversorger Badenova: Ende 2016 übernahm eine Tochtergesellschaft des Konzerns 50 % der Gesellschaftsanteile. Matthias Welss, Geschäftsführer von Badenova Erneuerbare, hob in seinem Grußwort hervor, dass die Kooperation auch jetzt noch sehr fruchtbar ist und für beide Seiten eine Win-Win-Situation darstellt.

Last but not least hat der Freiburger Energiejournalist Bernward Janzing die Gäste mitgenommen auf eine Zeitreise zurück zu den Anfängen der Energiewende und dabei allerlei interessante Anekdoten präsentiert. Aufschlussreich vor allem für die noch jüngeren Teilnehmer war, wie sehr Lobbyisten aus der Kernenergie in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder versucht haben, das Potential der Erneuerbaren Energien kleinzureden. Nicht mehr als 4 % des Strombeadrfs würden die Erneuerbaren Energien decken können, prognostierten die großen Stromversorger noch Anfang der 1990er Jahre in einer Anzeige. Weit gefehlt: Heute werden weit über 50 % des deutschen Stromverbrauchs aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse erzeugt.

Für den zweiten Teil der Feierlichkeiten lud Das Grüne Emissionshaus die Gäste in seinen Firmensitz im Zentrum von Freiburg ein, um dort bei gutem Essen und Trinken, leckeren Cocktails und kraftvoller Musik von DJ Vincent Ahmadi das Jubläum bis in den frühen Morgen ausgiebig zu feiern.

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30. April 2026
Positionspapier fordert weiteren Windenergieausbau im Süden

49 süddeutsche Unternehmen aus der Windenergie haben in einem aktuell veröffentlichten Positionspapier unterstrichen, dass der Ausbau der Windenergie in Süddeutschland nicht ausgebremst werden darf. Das Papier wurde am 29.4.26 bei der 6. Sitzung des Bayerischen Energiebeirats des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklungund Energie an den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger übergeben. Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Grünen Emissionshaus auch Firmen wie Badenova Erneuerbare, Entega oder das E-Werk Mittelbaden. Initiert wurde das Paier von N-ERGIE Kraftwerke aus Nünberg. Hier kann das Positionspapier heruntergeladen werden.

Das Papier kommt dabe zu folgendem Fazit: „Der aktuelle rein kostengetriebene Ausbaupfad, der nur die Einzelprojektkosten betrachtet, ohne das volkswirtschaftliche Optimum zu berücksichtigen, führt zu steigenden Systemkosten und in Folge höheren Strompreisen und gefährdet so die Effizienz und die Stabilität des Energiesystems. Ein stärker regional ausbalancierter Ausbau unter Berücksichtigung der spezifischen Vorteile eines Ausbaus in der Südregion ist daher zwingend notwendig.“

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10. März 2026
Windpark Ablaß im Rück- und Neubau

In diesen Tagen geht das Repowering des Windarks Ablaß in die heiße Phase: Die alten Anlagen werden aktuell zurückgebaut und paralell die drei neuen Anlagen des Typs E160 mit einer Turmhöhe von 166 Metern und einer Nennleistung von jeweils 5,56 MW errichtet. Zwei der Anlagentürme stehen schon, beim Dritten wurden die Teile bereits angeliefert. Die Inbetriebnahme des neuen Windparks ist für das 4. Quartal 2026 vorgesehen.

Alle elf bestehenden Anlagen des Typs NEG Micon werden in den kommenden Wochen vollständig zurückgebaut. Sie sind 1999 in Betrieb gegangen und haben eine Anlagenleistung von jeweils 1,5 MW. Die drei Anlagen des neuen Windparks werden im Durchschnitt voraussichtlich etwa doppelt so viel Strom produzieren wie die elf Altanlagen.

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17. Februar 2026
Repowering des Windparks Kantow geht voran

Beim Bau der drei neuen Anlagen im Windpark Kantow in Brandenburg ist ein wichtiger Meilenstein geschafft: Alle drei Betontürme sind fertiggestellt. Ab Mitte März werden die Stahlturmsegmente, die Rotorblätter sowie Naben, Maschinenhäuser und Generatoren angeliefert. Die Fertigstellung der Anlagen des Typs Nordex N-163 mit je 5,7 MW Leistung ist für Mai/Juni geplant . Bis die Anlagen in Betrieb gehen können, wird es allerdings Herbst werden, da die Ertüchtigung des Umspannwerks noch auf sich warten lässt.

Der Windpark Kantow ist Teil des Windenergiefonds Potfolio I, der 2004 vom Grünen Emissionshaus zusammen mit dem Unternehmen Deutsche Structured Finance emittiert wurde. Er umfasst zehn Anlagen des Typs Repower MD77 mit einer Leistung von je 1,5 MW. Zwei davon sind im Zuge des Repowerings bereits zurückgebaut worden, vier weitere werden noch folgen. Die restlichen vier Alt-Anlagen werden langfristig weiterbetrieben. Die drei neuen Anlagen werden voraussichtlich über 40 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren und damit etwa doppelt so viel wie die zehn Altanlagen.

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19. Dezember 2025
Schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

Unser Weihnachsmann geht mit der Zeit: Von den Rentieren ist er auf einen Elektroschlitten umgestiegen, um seine Geschenke umwelt- und klimafreundlich zu verteilen. Die neuesten Entwicklungen in der Speichertechnik haben ihm den Umstieg erleichtert, denn wie man sieht, kann er dadurch auch bei Dunkelflaute seinen Schlitten mit Ökostrom laden. Er kann deshalb nicht verstehen, dass andere selbst nach 2035 noch mit einem Verbrenner-Schlitten unterwegs sein wollen.

Wir jedenfalls werden auch im kommenden Jahr alles dafür tun, dass für die Elektro-Schlitten genug sauberer Strom produziert wird. Natürlich nicht alleine, sondern wie gewohnt mit Unterstützung unserer vielen Partner, die zusammen mit uns die Energiewende vorantreiben. Wir würden uns freuen, wenn wir dieses gemeinsame Engagement auch im kommenden Jahr fortschreiben könnten. Bis dahin wünschen wir Ihnen einige geruhsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Unsere diesjährige Weihnachtsspende geht zu gleichen Teilen an Ärzte ohne Grenzen und an das Frauen- und Kinderschutzhaus in Freiburg. Ärzte ohne Grenzen wurde 1971 in Frankreich unter dem Namen Médecins Sans Frontières (MSF) gegründet. Heute ist Ärzte ohne Grenzen ein weltweites Netzwerk aus 25 Mitgliedsverbänden,  das aktuell in 75 Ländern medizinische Nothilfe leistet. Der Frauen- und Kinderschutzhaus Freiburg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1980 für Frauen und deren Kinder einsetzt, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Zentrale Aufgabe des parteipolitisch und konfessionell unabhängigen Vereins ist, ihnen Unterkunft, Schutz und Hilfe anzubieten.

 

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